Immobilienunternehmer Matthias Kühn zu Haftstrafe verurteilt

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Der deutsche Immobilienunternehmer Matthias Kühn ist am Freitag zu einer Haftstrafe von sechs Monaten verurteilt worden. Das Gericht auf Ibiza sah es als erwiesen an, dass Kühn verschiedene Bautätigkeiten auf der von ihm gepachteten aber geschützten Insel Tagomago illegal ausgeführt hat. Ein Umweltschaden sei nicht entstanden, allerdings fehlten die entsprechenden Lizenzen. Dass die Gemeinde Santa Eulalia keine Ablehnung ausgesprochen hatte, wertete das Gericht als unerheblich.

Kühns Kompagnon und Bauunternehmer Guido Hecker wurde ebenfalls zu einer sechsmonatigen Haftstrafe verurteilt. Beide müssen zudem jeweils eine Geldstrafe von 5.400 Euro zahlen. Darüber hinaus wurde Matthias Kühn ein Berufsverbot als Konstrukteur oder Bau-Auftraggeber für die Dauer von zwei Jahren auferlegt. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Die Verteidigung hat angekündigt, vor dem Landgericht in Berufung gehen.

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