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Extreme Dürre: Erste Gemeinden auf Mallorca verhängen Trinkwasser-Stopp für Haushalte

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Und plötzlich kam kein Tropfen mehr aus dem Wasserhahn. Die anhaltende Dürre auf Mallorca hat zu ersten, dramatischen Konsequenzen für die Bevölkerung geführt. So ließ die Gemeinde Selva bei Inca am Mittwoch die Wasserversorgung für Haushalte auf dem Land stoppen. Sollten sich die Wasservorkommen - der Großteil des Brauchwassers der Gemeinde kommt aus verschiedenen Brunnen - kündigte der Bürgermeister an, auch innerhalb der Ortschaften die Wasserversorgung zu reduzieren. Bereits vor einer Woche hatte die Gemeinde Deià zu ähnlichen Maßnahmen gegriffen, um die seit Monaten schwindenden Grundwasserreserven vor einer Versalzung durch nachlaufendes Meerwasser zu schützen. Private Pools dürfen beispielsweise nicht mehr mit neuem Wasser gefüllt werden. Experten gehen davon aus, dass sich die Wasserverknappung in den kommenden Tagen auch in anderen Orten der Insel bemerkbar machen wird. Mallorcas Inselrat rief die Bevölkerung zum Wassersparen auf. Auch in Hotels und Ferienorten werden Urlauber angewiesen, so wenig Wasser wie möglich zu verbrauchen. 

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