Landesinnere von Mallorca profitiert am meisten vom Tourismusgesetz Vorgestellt

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Das Landesinnere von Mallorca könnte am stärksten von der neuen Vergabepraxis bei der touristischen Ferienvermietung profitieren. Wie die spanische Zeitung "Ultima Hora" berichtet, will der Inselrat den entsprechenden Gemeinden die meisten der künftig über 40.000 offiziellen Übernachtungsplätze zuteilen. Bis Ende des Jahres soll der sogenannte Tourismusgebiets-Interventionsplan in einer ersten Fassung vorliegen. Dieser verteilt die angemeldeten und zugelassenen Urlauberbetten anteilig auf Regionen.

Mallorca soll in sechs Gebiete unterteilt werden, in denen die touristische Ferienvermietung eine Obergrenze erhält. Die Region entsprechen keinen Gemeindegebieten, sie werden vielmehrnach Nutzung eingeteilt. So werde es eine allgemeine, ländliche Zone, eine geschützte ländliche Zone, erschlossene und nicht erschlossene Küstengebiete sowie innerstädtische erschlossene und bislang nicht erschlossene Zonen geben, heißt es weiter. Bis zum Ende des aktuell laufenden Moratoriums sind keine Anmeldungen für Ferienvermietungen möglich. Sobald die Freigabe erfolgt ist, befürchten Experten einen Ansturm bei der Vergabe. Mehr Informationen dazu gibt es im aktuellen "Inselmagazin Bauen & Wohnen".

Marc Fischer

Redakteur

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